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Berufsvorbereitung
Ziele

Das Berufsvorbereitungsjahr bereitet Jugendliche ohne Hauptschulabschluss auf den Eintritt in eine Berufsausbildung oder in ein Arbeitsverhältnis vor, wenn sie nach einem mindestens 9-jährigen Besuch einer allgemein bildenden Schule (z.B. Hauptschule, Förderschule Lernen) aus unterschiedlichen Gründen weder in ein Ausbildungsverhältnis eintreten noch ein Arbeitsverhältnis aufnehmen können und nicht an einer Fördermaßnahme der Arbeitsagentur teilnehmen.

Das Abschlusszeugnis des Berufsvorbereitungsjahres (als Teil der Berufsschule) schließt den Hautschulabschluss ein.

Aufbau

Das Abschlusszeugnis des Berufsvorbereitungsjahres (als Teil der Berufsschule) schließt den Hautschulabschluss ein.

Aufnahmevoraussetzungen

Jugendliche mit mindestens 9-jähriger Schulzeit und einem Abgangszeugnis der Hauptschule oder einem Abgangs- oder Abschlusszeugnis der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen oder einem gleichwertigen Abschluss.

Abschluss

Abschlusszeugnis der Berufsschule (schließt den Hauptschulabschluss ein)

Übergangsmöglichkeiten

Im Anschluss an das Berufsvorbereitungsjahr sind z. B. folgende Übergänge möglich:

  • Eintritt in eine Berufsausbildung
  • Übergang in die Berufsfachschule I (nach Erwerb des Hauptschulabschlusses)
  • Eintritt in eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme der Bundesagentur für Arbeit

 

Qualifizierungsbausteine an der BBS GuTquav.jpg

Im Zuge der Aufnahme der Berufsvorbereitung in das Berufsbildungsgesetz (BBiG) wurden Qualifizierungsbausteine als strukturierende Elemente in der Berufsausbildungsvorbereitung verankert (vgl. BBiG, §§ 68 – 70).Somit wurde an unserer Schule im Rahmen des rheinland-pfälzischen Modellversuchs „Qualifizierungsbausteine in der Ausbildungsvorbereitung“ (QUAV) und in Anlehnung an das Berufsbildungsgesetz folgender Qualifizierungsbaustein
SICHERER UMGANG MIT HANDMASCHINENfür den schulischen Kontext entwickelt und von der zuständigen Stelle (HWK – Trier) genehmigt.Erst durch eine konsequente Verzahnung von Qualifizierungsbausteinen mit einer individuellen Förderung kann – ausgehend von den Kompetenzen und Fähigkeiten des einzelnen Jugendlichen einerseits und den regionalen Gegebenheiten andererseits – ein verbesserter Übergang der Jugendlichen von der Berufsausbildungsvorbereitung in eine Ausbildung oder Arbeit ermöglicht werden.

Weitergehende Informationen können Sie sich als PDF-Dokument herunterladen oder direkt ansehen.

pdf BVJ_QualiBaussteineProjekt 4.11 Mb