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Schueler des Berufsvorbereitungsjahres bauen ein Vier-Gewinnt - Spiel
Die Schüler des BVJ a der BBS Gewerbe und Technik haben im Rahmen des Qualifizierungsbausteins „Sicherer Umgang mit handgeführten Maschinen“ ein Vier-Gewinnt – Spiel gebaut.
Bevor die Schüler mit der praktischen Arbeit beginnen konnten, erklärte der Fachpraxislehrer und Tischlermeister Herr Wollmann den Aufbau, die technischen Zeichnungen und den Arbeitsablaufplan des Spiels. Ebenso erklärte er, welche Handmaschinen eingesetzt und welche Holzarten erarbeitet werden sollten. Anschließend wurden mit der Hand- und Formatkreissäge Furnierplatten für das Spielfeld zugeschnitten.
001 Zuschneiden.JPG













002Loecherbohren.JPG Auf diesen Furnierplatten wurde ein Netz von Linien aufgezeichnet, das rechteckige Felder bildet. Die Kreuzpunkte wurden gekörnt, um anschließend mit der Standbohrmaschine und einem 30 mm Kunstbohrer bzw. Zylinderkopfbohrer Löcher zu bohren .










Für dieses Spiel wurden zwei solcher Furnierplatten benötigt.
003Loecherschleifen.JPG
Um diese Platten miteinander zu verbinden, wurden acht Leisten geschnitten












004Leistenschneiden.JPG










Die Leisten wurden mit Hilfe von 37 mm breiten Distanzleisten in die richtige Position gebracht und mit Dispersionsleim und kleinen Nägeln fixiert.
005Leistenmontieren.JPG







Um die Seitenteile des Spiels herzustellen, wurde ein aus Kiefernholz hergestelltes Brett der Größe 230mm x 110mm auf eine Frässchablone geschraubt. Mit der Oberfräse wurde dann an den Kanten entlang die beiden Seitenteile auf Format gefräst.
 

006Oberfraese.JPG



Als Fräswerkzeug diente ein Bündigfräser mit Anlauflager. An der Stelle, wo die Bretter auf die Schablone fixiert worden waren, wurden 3mm große Löcher gebohrt, welche später als Schraubenlöcher verwendet wurden.
Mit der Kantenfräse (Abrundfräser mit Anlauflager) wurden die Kanten abgerundet. Dabei musste man beachten, dass man die Kanten nicht zu langsam fräst, weil das Holz sonst verbrennen oder splittern bzw. ausreißen kann. Danach wurde die Holzverbindung an den Fußteilen (Größe 150mm x 50mm) und Seitenteilen mit der Flachdübelfräse hergestellt.

007Flachduebelfraese.JPG



Im Anschluss daran wurden die Seiten- und Fußteile mit 120er Schleifpapier geschliffen und verleimt. Die Seitenteile konnten nun durch die 3mm – Löcher an das Spielbrett mit einem Elektro-Schrauber geschraubt werden. Dabei musste man darauf achten, dass das Spielbrett 45mm höher angebracht wird.
Kein Spiel ohne Spielsteine: Aus einem Kiefernholz – Rundstab mit 35mm Durchmesser wurden an der Kreissäge die Spielsteine in einer Dicke von  6,5mm zugeschnitten.


008Spielsteineschneiden.JPG







Damit man die Spielsteine unterscheiden kann, wurde eine Hälfte (21 Stück) mit einer Wasserbeize nussbaumfarbig gebeizt. Die fertigen Vier-Gewinnt-Spiele können sich sehen lassen.



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