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Schüler erzählen
An dieser Stelle erzählen Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schul- formen und Fachrichtungen über ihren bisherigen Werdegang, ihre Zeit an der BBS GuT und ihre Ziele.


Fabian Hector, BOS 2T Abschluss 2009
FabianHector.jpgEin Traum wird wahr
Mein Name ist Fabian Hector, ich besuchte die BOS T und nun bin ich Flugschüler der Deutschen Lufthansa AG.

2003 schloss ich zunächst die Realschule ab und hatte von Schule mehr als genug. Ich entschloss mich etwas Praktisches zu tun und da ich schon immer davon geträumt hatte Pilot zu werden, begann noch im gleichen Jahr die Ausbildung zum Fluggerätemechaniker als Zivilangestellter der Bundeswehr. Zum Ende meiner Lehrzeit musste ich mich entscheiden, wie es weiter gehen sollte.
Ich mochte meinen Beruf, doch der Umgang mit den Flugzeugen hatte mir verdeutlicht wie sehr ich noch immer Pilot sein wollte. Ein Arbeitskollege erzählte mir, dass es die Möglichkeit gibt über die Berufsoberschule das Abitur nachzuholen. Ich schrieb mich also für die BOS 1 Fachrichtung Technik 06/07 in Trier ein.
Wie konnte es anders sein, machte ich mir danach Gedanken, ob ich nicht jetzt studieren sollte. Ich konnte mich mit Fachabitur zwar nicht als Pilot bewerben, aber ein erfolgreiches Durchlaufen aller Tests erschien ohnehin utopisch. Warum also nicht schon gleich studieren?! Allerdings schien der Gedanke logisch mit nur noch einem Jahr alle Möglichkeiten offen zu haben. Also besuchte ich auch die BOS 2 T im Folgejahr und bewarb mich im Anschluss, 2008, bei der Lufthansa.
Leider kam mit meiner Bewerbung auch die Wirtschaftskrise und die Tests verzögerten sich um Monate. Da ich ohnehin einen Alternativplan brauchte, bewarb ich mich um ein Stipendium an der Fachhochschule Bad Honnef, um dort Luftverkehrsmanagement zu studieren. Und bekam es auch. Neben dem Studium durchlief ich weiter die einzelnen Prüfungen der Lufthansa, bis schließlich im Juni 2009 alle Tests erfolgreich durchlaufen waren. Ich beendete mein Semester und nun bin ich Flugschüler an der LFT Bremen (Lufthansa Flight Training).
Rückblickend hat die BOS T mir dabei sehr geholfen. Vor allem in den Bereichen Physik, Informatik und Mathe, aber auch im Auftreten vor Gruppen durch zahllose Präsentationen.

Ich hatte in Trier eine gute Zeit, die schnell vorüber ging. Jeder, der an einem Studium oder höher qualifizierten Job interessiert ist, sollte diese Möglichkeit wahrnehmen. „Bereue nicht das was du getan hast, sondern das, was du nie versucht hast!“
In diesem Sinne: Viel Glück!
Fabian Hector, 385. NFF Bremen
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 09 März 2010 )
 
Stephanie Hau, Kfz-Mechatronikerin
StephanieHau.jpgWie ich auf die Idee kam: Ich hatte schon immer großes Interesse an handwerklichen Sachen und habe immer überall geholfen, wo was zu reparieren war, so habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht.
Nachdem ich die Realschule beendet hatte, bewarb ich mich bei der Bundeswehr als Flugzeuggerätemechanikerin. Da dies nicht geklappt hatte, dachte ich, "Was ich an Flugzeugen machen will, kann ich auch an Autos tun." Daher habe ich mich als Kfz-Mechatronikerin beworben.
Die Ausbildung ist das Beste was ich machen konnte, ich fühle mich sauwohl, es macht mir wahnsinnigen Spaß und mit meinen Kollegen komme ich super aus. Da es überwiegend Männer sind, muss man als Frau viel aushalten, aber man darf nicht auf den Mund gefallen sein und einfach Kontra geben:). Es ist schon super, mit Männern zu arbeiten! Die Berufsschule ist super, denn die Lehrer sind wie du und ich. Ich meine, sie bringen uns viel bei, man kann mit ihnen über alles reden und jede Menge Spaß haben :-).
Mein Ziel ist es, die Ausbildung richtig gut abzuschließen, und dafür werde ich alles geben!
Ich rate jedem Mädchen, dass sich für so einen "Männerberuf" interessiert. Macht es, es lohnt sich, in jeder Hinsicht :-) !
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12 Februar 2010 )
 
Jennifer Farsch BGY
Mein Name ist Jennifer Farsch. Ich bin am 26.11.92 geboren und wohne in der nähe von Bitburg.
Bevor ich am Beruflichen Gymnasium für Gestaltungs- und Medientechnik begonnen habe, besuchte ich im 5. und 6. Schuljahr die Hauptschule St. Matthias in Bitburg und vom 7. bis 10. Schuljahr die Realschule St. Matthias in Bitburg, wo  ich im Sommer 2009 meine mittlere Reife abgeschlossen habe. Meine Noten auf der Realschule lagen in einem guten bis mittleren Bereich, so dass ich keine Probleme damit hatte, auf dem Beruflichen Gymnasium angenommen zu werden.
Ich wollte von Anfang an auf keinem normalen Gymnasium mein Abitur machen und entschloss mich, als ich hörte, dass ab dem Jahr 2009/2010 ein Berufliches Gymnasium für Gestaltungs- und Medientechnik angeboten wird, auf die BBS GuT nach Trier zu wechseln.
Meiner Meinung nach kann man mit der Fachrichtung Gestaltungs- und Medientechnik, egal was man später einmal machen will, ob Studieren oder Berufsausbildung, nichts falsch machen.
Seit ich auf dieser Schule bin haben sich meine Noten in den meisten Fächern verbessert oder sind so geblieben, wie sie waren.
Meine anfängliche Angst, dass ich im Unterricht nicht mitkommen könnte hat sich nach der Zeit gelegt, denn wenn man im Unterricht aufpasst und zu Hause noch etwas lernt, ist das eigentlich kein Problem.
Nachdem ich mein Abitur auf der BBS GuT erreicht habe, würde ich gerne studieren.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 14 Januar 2010 )
 
Felix Neufang BGY
GrafPalmsFarschNeufang.jpgMein Name ist Felix Neufang. Ich wurde am 18 Juni 1993 geboren und wohne derzeit in Föhren. Mein Schulkarriere begann, wie bei den meisten, in der Grundschule Föhren. Anschließend wechselte ich für das 5 te Schuljahr auf die Stefan-Andres-Realschule in Schweich und erlangte dort im Juni 2009 die Mittlere Reife. Meine Noten in der Realschule waren mittelmäßig bis gut. Mein Interesse und meine Stärke liegen vorwiegend im IT-Bereich und bei der Arbeit mit dem Computer. Aus diesen Gründen entschloss ich mich auf das Berufliche Gymnasium für Gestaltungs- und Medientechnik zu wechseln um dort meine Abitur zu machen. Mit diesem Abschluß verspreche ich mir für die Zukunft bessere Möglichkeiten eine qualifizierte Arbeit zu bekommen. Nach dem Abitur möchte ich eine gute Ausbildung als IT-Systemelektroniker oder IT-Systemintegrator machen können oder gar ein Studium beginnen. Bis jetzt läuft auf der neuen Schule alles sehr gut. Meine Noten sind bis jetzt recht gut und es machen mir fast alle Fächer richtig viel Spaß, da sie meinen Neigungen sehr entgegenkommen. Auch lerne ich auf dieser Schule viele Interessante neue Sachen, wie das Programmieren oder das richtige „Layouten“ einer Seite. Was mir anfangs alles sehr ungewohnt vor kam ist jetzt schon zur Normalität geworden, wie das viele Lernen und die langen Schultage. Auch meine Lieblingsfächer Mathematik und das neu hinzugekommene Informatik enttäuschen mich nicht.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 12 Januar 2010 )
 
Vivian Palms BGY
vivienpalms.jpgMein Name ist Vivian Palms, komme aus der nähe von Bitburg und bin im September 1992 geboren. Bevor ich hier an das Berufliche Gymnasium für Gesltaltungs und Medientechnik wechselte, besuchte ich die St. Matthias Hauptschule in Bitburg und habe dort meine mittlere Reife abgeschlossen. Mir war von Anfang an Klar das ich weiterhin zur Schule gehen möchte um das Abitur zu erreichen. Außerdem interessiere ich mich sehr für Mediengestaltung, so beschloss ich mich auf dieser schule zu bewerben. Meine Noten waren recht gut, dennoch zweifelte ich zunächst an meinen Fähigkeiten. Mittlerweile wurde ich eines besseren Belehrt, der Unterricht ist interessant aufgebaut, so das ich kaum Probleme mit dem Stoff habe. Natürlich musste man zunächst lernen und auch aufpassen um zusammenhänge zu verstehen, aber es fällt mir doch recht leicht auch ausreichend mit zu arbeiten. Besonders begeistert haben mich die Fächer Gestaltungs- und Medientechnik, Informatik sowie Biologie und Chemie. In den Berufs orientierten fächern lernt man sehr viele Dinge die mir im späterem Berufsleben nützlich sein werden. Nach meinem hoffentlich erfolgreichen Abitur, möchte ich eine Ausbildung in dem Bereich Medien beginnen, jedoch stehen mir noch viele weitere Wege offen.
 
Gergana Ivanova FR Ga
ivanova.jpgHallo alle zusammen!
Ich sollte meine Geschichte zum meinen Traumberuf Friseur aufschreiben und der Weg war lang bis ich etwas gefunden habe, dass mir die nächsten 40 Jahre Spaß machen soll. Ich kam vor ca. 6 Jahre aus Bulgarien nach Deutschland und konnte noch nicht mal sagen wo ich wohne, nach dem intensiv an der Uni Deutsch gelernt habe bin ich aufs Gymnasium gegangen, es war für mich fast unvorstellbar Fachabi zu machen. Doch nach viel Anstrengung und Hilfe von meinen Freunden habe ich 2008 Fachabi geschafft. Danach bin ich abgegangen und habe eine Lehre als Restaurantfachfrau angefangen. Ich war davor schon 3 Jahre in der Gastro tätig also dachte ich das wäre was für mich – hat sich allerdings als totalen Reinfall herausgestellt. Mein Betrieb war der reinste Horror ich hatte keinen anderen Betrieb gefunden der mich übernehmen wollte, also kündigte ich und suchte mir einen Nebenjob. Nach ein Jahr mit 3 Nebenjobs gleichzeitig hab ich ca. 60 Bewerbungen abgeschickt, für eine Ausbildung als Friseur. Ich habe 4 Praktikas gemacht und wurde in 6 Salons genommen. Ich hatte das große Glück in einen sehr schönen Betrieb zu landen mit tollen Kollegen. Viele Fragen mich bis heute was mich dazu getrieben hat mit Fachabitur Friseur zu werden, doch ich wusste schon immer ich möchte einen Beruf in dem man kreativ tätig sein kann und viel mit Menschen zu tun hat und das Schönste an dem Beruf ist, dass jedes mal wenn ich einen Menschen etwas Schönes gemacht habe und die strahlenden Augen im Spiegel sehe mir einfach das Herz aufgehet, dieses Gefühl wird mich immer erinnern warum ich diesen Beruf gewählt habe!

Gergana Ivanova
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 22 Januar 2010 )
 
Dennis Graf BGY
graf_dennis.jpgMein Name ist Dennis Graf. Ich bin bin geboren im August 1992 und wohne in Kenn. Bevor ich im Beruflichen Gymnasium für Gestaltungs-und Medientechnik begonnen habe, habe ich  zwei Jahre lang die Stefan- Andres- Realschule in Schweich besucht und dort meine mittlere Reife abgeschlossen. Vorher besuchte ich das Max-Planck-Gymnasium in Trier. Meine Leistungen auf der Realschule waren sehr gut. Bis auf ein ausreichend in Mathematik waren alle anderen Fächer sehr ordentlich (gut,befriedigend), so dass ich mich beruhigt auf der weiterführenden Schule bewerben konnte. Ich wusste vor  meinem Abgang von der Realschule dass ich mein Abitur machen möchte und keine Ausbildung. Hier auf dieser Schule habe ich bis jetzt sehr viel Neues und Interessantes gelernt, was mich im weiteren Berufsleben sehr weit bringen wird. Natürlich muss man von Beginn an viel lernen und vor allem aufpassen um ein Verständnis zu den einzelnen Themenbereichen aufbauen zu können. Welche Fächer mich besonders begeistern, sind Informatik, Englisch sowie Gestaltungs- und Medietechnik. Ob Programmierung oder verschiedene Druckverfahren, alles sind Dinge, die allen im späteren Berufsleben weiter helfen, die die Richtung der Gestaltungs- und Medientechnik einschlagen möchten. Nach dem Abschluss des Hochschulreife möchte ich ein Studium auf der Filmakademie in Stuttgart beginnen. Dort möchte ich 3D Animation oder Sounddesign studieren. Für meine Zukunft würde ich mir wünschen, ein sehr gutes Studium zu absolvieren, so dass ich anschließend einen Job beim Fernsehn beginnen, oder für eine Filmproduktionsfirma in Hollywood arbeiten kann.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 19 Dezember 2009 )
 
Philipp Erz HBFAO
PhilippErz.jpgMein Name ist Philipp Erz ich habe im Jahr 2008 meinen Realschulabschluss mit eher schlechteren Noten gemacht und hatte mich bereits auf mehrere Ausbildungsstellen beworben. Da mir klar wurde, dass ich wahrscheinlich keinen Ausbildungsplatz bekommen werde, habe ich mich frühzeitig nach Alternativen umgesehen und bin durch die Bundesagentur für Arbeit auf diesen Bildungsgang (HBF Automatisierungstechnik und Mechatronik) aufmerksam geworden. Da der erste Eindruck mit meinen Vorstellungen übereinstimmte, beschloss ich, diese Schule zu besuchen. Nach dem ersten Halbjahr stellte ich fest, dass meine Leistungen in den Problemfächern der Realschule gestiegen waren. Im Moment fällt mir der Unterricht weitestgehend leicht, da der Unterricht nicht zu streng und auch nicht zu locker gehalten wird. Besonderen Spaß habe ich an den Arbeiten an unserem Abschlussprojekt. Eher weniger Spaß machen mir Fächern wie Deutsch und Englisch. Nach der HBF strebe ich eine Ausbildung im Bereich KFZ-Mechatroniker für Nutzfahrzeuge oder als Elektroniker für Betriebstechnik an und möchte gerne auch weiter in einem diesem Beruf bleiben.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12 Dezember 2009 )
 
Niklas Wilhelm HBFAO
NiklasWilhelm.jpgNiklas Wilhelm, in der Oberstufe der höheren Berufsfachschule für Automatisierungstechnik und Mechatronik: Nachdem ich das 10. Schuljahr der Realschule mit der Mittleren Reife abgeschlossen hatte, wechselte ich zur HBF an die Berufsbildende Schule für Gewerbe und Technik Trier. Technik war ein Bereich, der mich schon immer sehr interessierte, so war es für mich die ideale Möglichkeit an der BBS die Richtung Automatisierungstechnik und Mechatronik als weiterführende Schule zu besuchen. Die HBF ist durch die verschiedenen Lernbereiche ein für mich sehr interessanter Weg um die FH-Reife zu erlangen. Nicht nur Theorie sondern auch viel Praxis machen den Unterricht in der HBF abwechslungsreich. Der Bau eines Roboterarms war für mich im ersten Jahr ein Highlight. Alle Teile des Roboterarms wurden weitgehend selbst hergestellt und zusammengebaut. Mein Ziel ist es, die FH-Reife zu erlangen, umm anschließend ein Studium im Bereich der angewandten Informatik machen zu können.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12 Dezember 2009 )
 
Sven Feltes HBFAO
svenfeltes.jpgSven Feltes,im 2. und letzten Schuljahr der höheren Berufsfachschule für Automatisierungstechnik und Mechatronik:Nachdem ich das 10. Schuljahr der Realschule mit der Mittleren Reife abgeschlossen hatte, wechselte ich zur HBF an die Berufsbildende Schule für Gewerbe und Technik Trier.
Anfangs wusste ich gar nicht, was alles auf mich zukommen würde. Doch schon nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass der Bereich der Automatisierungstechnik sehr interessant für mich war. Auch mein späteres Berufsfeld sollte im Bereich der Automatisierungstechnik liegen. Der Unterricht dieser neuen Schule war sehr interessant, doch vom Stoff her nach und nach immer schwieriger. Im Vergleich zur Realschule, haben sich meine Noten jedoch stark verbessert. Zudem begriff ich auch, dass man viel dafür tun musste. Der Bau eines Roboterarms, war für mich im 1. Schuljahr das Highlight. Da ich nicht ganz mit dem vorgegeben „Muster“ des Roboterarms zufrieden war, beschloss ich diesen in den Sommerferien umzubauen. Das Ergebnis war, ein Roboterarm, der im Vergleich zu vorher, eine bessere Genauigkeit und Stabilität besaß. Durch dieses Projekt hat sich mein Berufswunsch weiter eingeschränkt.Mein Ziel wird sein, hoffentlich die FH-Reife zu erlangen.Anschließend würde ich gern ein Ingenieurstudium im Bereich des Maschinenbaus auf der FH anstreben. Somit würde ich gern später bei der Entwicklung von Industrierobotern mitwirken. Im Großen und Ganzen ist die HBF für mich ein Wegweiser gewesen, Ziele für mein späteres Leben zu finden. Zudem ist sie eine große Chance diese Ziele zu verwirklichen. 
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12 Dezember 2009 )