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Trotz Sprachbarriere bestens verstanden
Berufsschüler der BBS Gewerbe und Technik begrüßen französische Austauschazubis  Im Rahmen ihres Deutschlandaufenthalts  besuchten 18 Berufsschülerinnen und -schüler der CFA La Noue aus Dijon, Frankreich, mit ihren Betreuern für sechs Tage Trier. Hierbei nahmen sie auch am Berufsschulunterricht der Berufsbildenden Schule (BBS) Gewerbe und Technik teil. TRIER/KELBERG. (red) „Ich kann doch fast gar kein Französisch“ - skeptisch wendet sich Augenoptiker-Schülerin Laura Welsch an ihre Lehrerin Anja Magatzi-Seifert. So wie Laura geht es etlichen Auszubildenden auf deutscher Seite. Trotz gewisser Sprachbarrieren überwiegt am Ende jedoch das gemeinsame berufliche Interesse beider Schülergruppen: Sie alle möchten Augenoptiker werden, möchten ihre Kunden bezüglich der Brillenfassung beraten und die passenden Brillengläser empfehlen.
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Die Ausbildung dieses Berufes ist im Nachbarland Frankreich jedoch sehr unterschiedlich, staunen die deutschen Schüler. So resümiert etwa Elisa Fuchsen aus dem dritten Lehrjahr: „Bereits ab dem  1. Ausbildungsjahr an der Schule erlernen die Franzosen die Überprüfungen der Brillenglasstärke am Kunden und sie dürfen sogar ein eigenes Geschäft in Frankreich führen.“  Dies gilt allerdings nur für die gehobene Ausbildung zum Augenoptiker in Frankreich, welche fast mit dem Augenoptikermeister gleich zu setzten ist. In der deutschen Ausbildungsverordnung zum Gesellen, für den es in Frankreich keinen vergleichbaren Ausbildungsabschluss gibt,  ist dies nicht vorgesehen.  Dafür haben die deutschen Auszubildenden hinsichtlich der handwerklichen Ausbildung eine fundiertere Ausbildung als ihre Gäste.
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Nicht nur Heavy Metall; da ist mehr als nur Musik drin!
In der Zeit vom 10.06.2017 bis17.06.2017 fand für alle Metallgestalter an der BBS GuT in Stia (Italien) eine Fortbildung statt.
Nach einem Anreisetag absolvierten die Teilnehmer an den folgenden 6 Tagen ein umfangreiches Besichtigungs- und Arbeitsprogramm. Neben praktischen Übungen, bei denen die Teilnehmer teilweise mit vorgegebenen Materialien arbeiten mussten, konnten sie die Grundlagen ihres Handwerkes erlernen bzw. vertiefen. In Übungen mussten Metallstreifen gelocht, Bleche getrieben und Halbzeuge gebogen werden.
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Die Arbeitsaufgaben umfasste natürlich auch die Arbeitsvorbereitung. Von allen Objekten mussten, vor der Fertigung, Werkstatt- und Freihandzeichnungen sowie Arbeitspläne erstellt werden.
Weiterhin beschäftigten sich die Auszubildenden mit der Baustilkunde. in der Region befinden sich viele Gebäude aus der Zeit der Romanik, Gotik und Renaissance. Dazu wurden diverse Bauwerke in Stia, Arezzo, La Verna (Santuario Francescano), Poppi, Anghiari und Caprese Michelangelo besucht.
Ein letzter Schwerpunkt war die Fotographie. Hier erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Kameratechnik. Sie erlernten Grundbegriffe wie z.B. Blende, Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit und Tiefenschärfe. Diese Grundlagen wurden bei den Besichtigungstouren immer wieder zur Anwendung gebracht da fast alle Schüler eine entsprechende Kamera mitführten.Die Auszubildenden des dritten Lehrjahres erhielten eine besondere Aufgabe: Sie sollten für die integrative Kita am Bach in Trier ein Windsspiel planen und anfertigen. Bei einer einführenden Unterhaltung mit dem Leiter der Einrichtung stellte sich schnell heraus, dass eigentlich nicht nur ein Windspiel wünschenswert wäre, sondern ein bespielbares Instrument, an dem die Kinder mit allen Sinnen Klänge erfahren können. Die Auszubildende erstellten Pläne und besorgten die notwendigen Materialien, um während des Aufenthaltes in Stia dieses Windspiel anzufertigen. Es wurde jetzt nach den Sommerferien der Einrichtung übereicht.

 
Unterricht am anderen Ort: Türelemente Borne in Trierweiler
Auf Einladung der Personalleiterin Frau Weber und des Ausbildungsleiters Elektro Herrn Hohmann besuchte am 28.06.2017 die Unterstufe der Höheren Berufsfachschule Automatisierungstechnik mit ihrem Fachlehrer Herrn Lüßem die Firma Borne, um eine moderne industrielle Fertigung anzuschauen und um Aspekte für die anstehende Berufswahl zu gewinnen.In einer Kurzpräsentation wurde zunächst die geschäftliche Entwicklung und Organisation der Firma Borne dargestellt. So verfügt Firma Borne, ein mittelständiges Unternehmen mit derzeit ca. 1200 Mitarbeitern, auch über eine eigene Spedition, sowie über ein Werk in Polen, in dem alle weltweit verkauften Tischplatten eines bekannten schwedischen Einrichtungshauses produziert werden. Anschließend erkundete die Gruppe unter fachkundiger Leitung von Herrn Hohmann die Türen- und Zargenproduktion. Hierbei wurden von den Schülern unter anderem auch Sensoren und Aktoren entdeckt, deren Funktionen aus dem Unterricht bereits bekannt waren.Nach einer Gesprächsrunde, bei der die Personalleiterin, sowie Auszubildende von Firma Borne die Fragen der Schüler beantworteten, wurde die Besuchergruppe in die Kantine zu einem Imbiss eingeladen. Ein herzliches Dankeschön an Firma Türelemente Borne für diesen interessanten Schultag! borne.PNG










Die Besuchergruppe vor einem technischen „Schmanklerl“, einer Lautsprecher-Türe von Fa. Borne.

 
Unterricht am anderen Ort: Schleusenbaustelle Trier
schleuse1.PNGDie Berufsschulklasse der Auszubildenden Industrie- und Feinwerk- mechaniker des zweiten Lehrjahres machte sich am 21.06.2017 mit den Fachlehrern Sebastian Andres und Martin Lüßem auf den Weg, um die Schleusenbaustelle Trier der Wasserstraßen- und Schifffahrts-verwaltung des Bundes zu erkunden. Nach einer einführenden PowerPoint Präsentation erfolgte die Besichtigung der Baustelle, bei der der projektverantwortliche Ingenieur Herr Mertes unter anderem die Funktion der Schwimmpoller, die Schleusentortechnik sowie das Flutungssystem erläuterte. Letzteres sorgt mit Hilfe von seitlich zum Schleusenbecken angeordneten Kanälen dafür, dass das 210m lange und 12,5m breite Becken bei einer maximalen Hubhöhe von 7,25m in nur 9 bis 12 Minuten geflutet werden kann, ohne dass das geschleuste Schiff in Richtung eines der Schleusentore getrieben wird. Die Besucher bedanken sich bei Herrn Mertes für die interessante Führung und bei Herrn Heinze, dem Leiter des Bauhofs, für die Organisation des Besuchs!
pdf Unterricht am anderen Ort – Schleusenbaustelle Trier
 
"Abi Vegas" über den Dächern der Stadt
Das berufliche Gymnasium Gestaltungs- und Medientechnik Trier verabschiedete im Rahmen einer fröhlichen und sehr herzlichen Abschlussfeier seine 47 Abiturientinnen und Abiturienten 2017.
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Im Festsaal des Robert-Schumann-Hauses mit herrlichem Blick über die Stadt Trier feierten rund 250 Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde die Übergabe der Abiturzeugnisse. Inspiriert von ihrem Motto „Abi Vegas - um jeden Punkt gepokert“  hatten die Abiturienten den Saal in ein Casino verwandelt mit Pokertischen, Spielkarten und Würfeln.  „Full House“ im wahrsten Sinne des Wortes. Edda Dietrich und Matthias Marx moderierten charmant die „Abi-Vergas- Show mit viel Gesang und Tanz. Mit Witz und Humor schilderten die Schüler ihre Erlebnisse beim „Poker“ um die wertvollen Punkte. Dabei wurde geblufft, gezockt, aber auch ehrlich mit mit offenen Karten gespielt.

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Alles im Lot
Augenoptiker-Gesellen der BBS Gewerbe und Technik (GuT) feiern ihren AbschlussAls Experte für gutes Sehen und Stilberater hat der Beruf des Augenoptikers ein gutes Image. Zehn Jung-Optiker aus der Region Trier konnten nun ihre Abschlusszeugnisse entgegen nehmen.ao_2017.PNG

„Es ist für mich ein wunderschöner Beruf, bei dem mir der Umgang mit den Menschen viel Freude macht und der eine hohe Wertschätzung genießt“, sagt Thi Ngoc Chau Ha. Die frischgebackene Gesellin hat gerade als eine von insgesamt zehn Prüflingen ihre Ausbildung zur Augenoptikerin erfolgreich absolviert. Unter dem Motto „Alles im Lot“ feierten die Gesellen dieses Jahr ihren Abschluss auf dem Trierer Petrisberg. In einem feierlichen Rahmen, gestaltet von den Berufsschülerinnen und -schülern, wurden den Prüflingen von ihren Lehrern im Beisein ihrer Ausbilder und Angehörigen die Abschlusszeugnisse überreicht.Zum letzten Mal nahm Studiendirektor Axel Schumacher als Mitglied des Prüfungsausschusses an den Gesellenprüfungen teil. Der Deutsch- und Sozialkunde-Lehrer, der mehr als 30 Jahre in den Augenoptiker-Klassen unterrichtet hat, wird diesen Sommer in den Ruhestand verabschiedet. Für sein Engagement dankten ihm die Prüflinge, Ausbilder und Kollegen.Zu den frischgebackenen Gesellen gehören: Charlotte Boettcher (Die Brille GmbH, Trier), Aline Dahlem (Apollo Optik GmbH & Co. OHG), Katharina Geißler (Optik Raltschitsch GmbH, Trier), Jana Göres (Optik Niederprüm, Gerolstein), Thi Ngoc Chau Ha (Optik Biewer GmbH, Saarburg), Sebastian Hinske-Thomsen (Optik Bretz GmbH, Trier), Andreas Leis, Constanze Merz (beide Apollo Optik GmbH & Co. OHG), Luisa Schuth (Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG, Trier), Theresa Thewes (Optik Lauhoff, Trier).
 
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